1. Fläche und tatsächlicher Reinigungsaufwand
Eine offene Bürofläche mit wenig Mobiliar lässt sich anders reinigen als mehrere kleine Räume, Empfangsbereiche und Arbeitsplätze mit vielen Gegenständen. Die Größe in Quadratmetern ist ein guter Ausgangspunkt, aber kein vollständiger Preismaßstab.
2. Wie oft sollen die Räume gereinigt werden?
Einmal wöchentlich, dreimal wöchentlich oder werktäglich: Die Anzahl der Einsätze beeinflusst die monatliche Gesamtarbeitszeit. Bei stark genutzten Küchen und Sanitärbereichen sind oft kürzere Reinigungsintervalle sinnvoll als bei Besprechungsräumen.
3. Welche Bereiche gehören zum Leistungsverzeichnis?
- Büroarbeitsplätze und frei zugängliche Flächen
- Staubsaugen und Wischen geeigneter Bodenbeläge
- Besprechungs-, Pausen- und Küchenräume
- Sanitärbereiche und vereinbarte Verbrauchsmaterialien
- Abfallentsorgung nach Umfang und Zugangsregeln
4. Anfahrt, Zugang und Sonderwünsche
Ein Objekt in Stuttgart-Mitte mit kompliziertem Zugang oder festen Zeitfenstern kann anderen organisatorischen Aufwand verursachen als eine gut zugängliche Bürofläche. Zusatzleistungen wie Glasreinigung, intensive Grundreinigung oder besondere Hygienemaßnahmen sollten gesondert aufgeführt werden.
5. Muster einer transparenten Kalkulation
Rechenbeispiel: 2 Arbeitsstunden pro Einsatz × 3 Einsätze pro Woche × durchschnittlich 52/12 Wochen je Monat = rund 26 Arbeitsstunden im Monat. Bei einem rein beispielhaften Stundensatz von 25 € entspricht das 650 € pro Monat. Das ist kein verbindliches SOLVEXA-Angebot; Material, Anfahrt, Zustand und tatsächlicher Aufwand müssen geprüft werden.
6. Was steht idealerweise im Angebot?
Flächen, Häufigkeit, Reinigungsarbeiten, nicht enthaltene Leistungen, Preis, Materialregelung, Vertragsbeginn sowie Zahlungs- und Kündigungsbedingungen. Mit einem eindeutigen Angebot vermeiden beide Parteien Missverständnisse.
